Landesfrauenrat
Sachsen-Anhalt e.V.

Herzlich Willkommen auf den Seiten des Landesfrauenrates Sachsen-Anhalt

Aktuelles

Foto: Daniela Suchantke

Hockerkampagne 100 Jahre Frauenwahlrecht

18.03.2019
Equal Pay: Ein Prinzip ohne Praxis! Juristinnenbund fordert effektives Gesetz
Frauen verdienen in Deutschland noch immer 21 Prozent weniger als Männer. Und das obwohl der Grundsatz der Entgeltgleichheit im deutschen wie europäischen Recht verankert ist - bislang ein Prinzip ohne Praxis. "Die Durchsetzungsschwäche ist so eklatant, dass der sogenannte Gender Pay Gap sich über Jahrzehnte hinweg kaum verringert hat. Es fehlt an Transparenz, durchsetzungsstarken sozialen Akteur*innen und dem Willen der Verantwortlichen, Diskriminierungen zu beseitigen. Die gravierenden gesetzlichen Mängel müssen endlich behoben werden.", sagt Maria Wersig, Präsidentin des Deutschen Juristinnenbunds e.V. (djb). mehr...
18.03.2019
Equal Pay Day 2019 - Lohnlücke bleibt
Heute ist Equal Pay Day. Auch 2019 werden Frauen bis zum 18. März wieder umsonst arbeiten. Die vom Statistischen Bundesamt veröffentlichen Zahlen zeigen keine Veränderung beim Gender Pay Gap. Unter dem Motto WERTSACHE Arbeit soll im Kampagnenjahr 2019 über den Wert und die Bewertung von männlicher und weiblicher Erwerbsarbeit aufgeklärt werden, zur Diskussion anregen und zeigen: Lohngerechtigkeit ist möglich, wenn wir bei der Bewertung von Arbeit die gleichen Maßstäbe ansetzen - für Mann und Frau! Daher zeigen wir euch heute mal die Lohnunterschiede in den einzelnen Berufsfeldern in Sachsen-Anhalt. mehr...
15.03.2019
Bundesrat billigt Neufassung von § 219a
Der Bundesrat hat die vom Bundestag beschlossene Änderung des Werbeverbots für Schwangerschaftsabbrüche in § 219a Strafgesetzbuch am 15. März 2019 gebilligt. Danach dürfen Arztinnen und Ärzte, Krankenhäuser und Einrichtungen künftig öffentlich darüber informieren, dass sie Schwangerschaftsabbrüche durchführen. Auch der Hinweis auf weitere Informationen zu Schwangerschaftsabbrüchen von neutralen Stellen wie beispielsweise der Ärztekammer ist erlaubt. Weitere Informationen zu Methoden dürfen Ärzte aber nicht angeben. Ansonsten machen sie sich weiterhin nach § 219a Strafgesetzbuch strafbar. mehr...
13.03.2019
Ausstellung "Botschafterinnen für Gleichstellung" eröffnet im Frauenzentrum Dessau
Am 13. März 2019 wurde die Ausstellung "Botschafterinnen für Gleichstellung" im sozial-kulturellen Frauenzentrum in Dessau eröffnet. Für die Ausstellung des Landesfrauenrates Sachsen-Anhalt e.V. wurden zehn Frauen ausgewählt, deren Tun vorbildhaft für das freiwillige gleichstellungspolitische Engagement der Menschen in Sachsen-Anhalt stehen soll. mehr...
11.03.2019
Hans-Böckler-Stiftung: Homeoffice und flexible Arbeitszeiten: Väter machen Überstunden, Mütter auch – und kümmern sich zusätzlich mehr um die Kinder
Frauen und Männer mit Kindern nutzen flexible Arbeitsmodelle wie Gleitzeit, Vertrauensarbeitszeit und Homeoffice unterschiedlich: Während die Väter sehr viel mehr Zeit in den Job stecken, machen Mütter etwas mehr Überstunden, vor allem nehmen sie sich aber deutlich mehr Zeit für die Kinderbetreuung. Damit hilft flexibles Arbeiten zwar bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie, es kann zugleich aber auch die klassische Rollenverteilung zwischen Frauen und Männern festigen oder sogar verstärken. Dagegen helfen könnten klarere Regelungen, etwa eine Zeiterfassung im Homeoffice, und stärkere Anreize für Väter, sich ausführlicher um ihre Kinder zu kümmern. Mehr Freizeit haben weder Mütter noch Väter durch flexible Arbeitszeiten. Das zeigt eine Studie von Dr. Yvonne Lott, Gender- und Arbeitszeitforscherin am Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung. mehr...
08.03.2019
100 Jahre Frauenwahlrecht – Frauen in der Kommunalpolitik damals und heute
Unter diesem Motto erinnerten der Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt e.V., die Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Halberstadt und des Landkreises Harz, sowie der Unabhängige Frauenverband Landkreis Harz e.V. am Internationalen Frauentag 2019 an das Jubiläum 100 Jahre Frauenwahlrecht. mehr...
07.03.2019
Arbeitsmarkt: Immer mehr Frauen in Sachsen-Anhalt arbeiten in Teilzeit
Frauen in Sachsen-Anhalt nehmen häufiger am Erwerbsleben teil als im bundesdeutschen und ostdeutschen Schnitt. Trotz der hohen Beschäftigungsquoten sind sie aber häufiger in Teilzeit beschäftigt. Das zeigt eine Datenanalyse der BA-Regionaldirektion Sachsen-Anhalt-Thüringen, die sie heute zusammen mit dem Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt eV. anlässlich des internationalen Frauentags veröffentlicht hat. mehr...
28.02.2019
Regierung: Keine Initiative zur Frauenquote
Die Bundesregierung wird keinen eigenen Gesetzesentwurf zur Einführung einer gesetzlichen Frauenquote im Deutschen Bundestag vorlegen. Dies teilt sie in ihrer Antwort (19/7487) auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion (19/7059) mit. Um den Anteil weiblicher Abgeordneter im Bundestag wesentlich zu erhöhen, seien neben den im Koalitionsvertrag vereinbarten Maßnahmen Initiativen der Parteien und gegebenenfalls gesetzliche Regelungen erforderlich, die aus der Mitte des Bundestags kommen. mehr...
26.02.2019
Paritégesetz für Sachsen-Anhalt, Aktuelle Debatte zur Grundrente, Akademisierung Hebammenberuf
Gleich mehrere frauen- und gleichstellungspolitische Themen haben die Fraktionen für das nächste Plenum am 28.Februar/1.März 2019 auf die Tagesordnung gebracht. Die SPD-Fraktion will über den Vorschlag zur Einführung einer Grundrente ohne Prüfung der Bedürftigkeit diskutieren. Die Fraktion DIE LINKE will dem Beispiel Brandenburgs folgen und legt einen Gesetzentwurf zur Gewährleistung einer paritätischen Zusammensetzung der Verfassungsorgane des Landes Sachsen-Anhalt mit Frauen und Männern (Parité-Gesetz Sachsen-Anhalt) vor. mehr...
26.02.2019
Ehegattensplitting wird nicht geändert
Die Bundesregierung plant keine Reform des sogenannten steuerlichen Ehegattensplittings. Das teilt die Regierung in ihrer Antwort (19/7611) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (19/7323) mit. Die Abgeordneten hatten in ihrer Kleinen Anfrage auf die Ansicht des Wissenschaftlichen Beirats beim Bundesministerium der Finanzen verwiesen, wonach das Ehegattensplitting die Spezialisierung in der Ehe im Sinne der Erwerbstätigkeit des einen Partners und der Bereitstellung häuslicher Dienste durch den anderen Partner begünstigen würde. Die Bundesregierung erklärte dazu, sie nehme die Ansicht des Wissenschaftlichen Beirats zur Kenntnis. Die Erwerbsentscheidungen von Ehegatten würden von einer Reihe von Faktoren beeinflusst und seien nicht durch eine einzige Tatsache allein bestimmt. mehr...